Wanderung durch den Feen- und Elfen-Wald

Nicht weit vom Äschenteich leben in einem stillen, geheimnisvollen grünen Wald Feen, Elfen und sogar Kobolde. Sie kommen manchmal ins Dorf wenn wir Hilfe brauchen. Aber nur Nachts wenn alles schläft.

Etwa 500 Meter nachdem ihr das Dorf Neunuifra (wir nennen es Äschenteich) verlassen habt und der Wald anfängt, müsst ihr rechts ganz steil den Berg hinauf in den verwunschenen Feen- und Elfenwald.

Kurz bevor der steile Weg wieder flacher wird und wo das Moos anfängt, schickt die Sonne ihr Licht zwischen die hohen Bäume bis auf den Boden. Nun müsst ihr ganz still sein und mit scharfen Augen und offenen Ohren ganz genau in den Wald schauen. Vielleicht seht ihr hinter den Bäumen im Moos ein Stück feinen Stoff flattern, oder einen Mützenzipfel hinter einem Baum hervorschauen? Dann kann es sein, ihr habt eine Fee, eine kleine Elfe oder gar einen Kobold gesehen.

Oben am Ende des steilen Weges angekommen biegt der Weg nach links ab. Seid ganz leise. Im grünen Moos bewegt sich doch was? Oder war es ein Vogel, der bei einem Elf zu Besuch war und nun nach Hause fliegt?

 

Oder da ganz hinten? Glitzert da was?

Wundert euch nicht wenn die Erwachsenen, die ihr dabei habt sie nicht sehen. Das ist ganz normal. Meistens zeigen sich diese Wesen lieber euch Kindern.
Da, wo die Sonne bis auf den Boden scheint, in kleinen Höhlen und an Baumstümpfen leben sie. Aber ihr dürft sie bitte nicht stören. Bleibt auf dem Weg, denn am Tag, da schlafen unsere kleinen Helfer. Nachts kommen sie ins Äschenteich und nach Alt-Nuifra, wenn jemand krank ist oder Hilfe braucht.

Am Ende des Moos-Waldes findet ihr am Wegrand bestimmt leckere Himbeeren, Walderdbeeren oder Brombeeren. Die blauen Schlehen die im Herbst wachsen sind dagegen sehr sauer.

 

Am Ende an der nächsten Kreuzung müsst ihr dann scharf nach links abbiegen.
Von hier aus kann man noch einmal auf Alt-Nuifra schauen.

 

Noch einmal geht es ein wenig einen kleinen Berg hinauf. Und dann verlasst ihr auch schon bald den Wald und folgt dem Weg wieder nach Neunuifra (Äschenteich).

Winkt noch einmal hinauf in den Wald und verabschiedet euch von den fleißigen, lieben Wesen die dort leben.

Dauer: 1 Stunde
Höhenmeter: 74m ↑ 74 m ↓
Länge: 3 km
Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus + Biergarten Adler und Gasthof-Café Schwarzwaldblick
Startpunkt: Parkplatz vom Gasthaus + Biergarten Adler oder Parkplatz vom Gasthof-Café Schwarzwaldblick

Karte und GPS-Track

 

 

Lindendom und Alt-Nuifra übers Rehwegle

Rundweg über das versteckte „Rehwegle“ und weite Ausblicke (bei klarem Wetter bis in die Schweizer Alpen) über den Lindendom und Alt-Nuifra.

Startpunkt ist Neunuifra. Hier laufen wir die Ortsstraße entlang durch das Dörfchen und biegen rechts ab den Berg hinauf in den Steig. Oben an der Bundesstraße angekommen links abbiegen und sofort am Waldrand wieder rechts. Hier steht auch ein schöner Grenzstein der Kreisgrenze zwischen Freudenstadt und Calw.
Am Waldrand entlang geht es immer geradeaus.

Hinweis zum Rehwegle

Hier gehts rechts ins Rehwegle. Seht ihr die Pfeile?

Nach ca. 300 Meter durch den Wald sehen wir rechts die Missiwiese. Hier muss man sich leicht links halten. Der Weg macht und eine leichte Linkskurve und nun die Augen offen halten. An den Bäumen auf der rechten Seite sind rote Pfeile aufgesprüht. Wenn man genau hinschaut taucht nach 150 m das Rehwegle auf. Ein kleiner Pfad zwischen den Bäumen. Weiches Moos rechts und links und absolute Stille außer Vogelgezwitscher. Nach 250m kommt man wieder auf einen Waldweg  dem man bis an den Waldrand folgt. Hier steht ein Kreuz und eine Sitzbank für eine nette Rast. Nun muss man scharf links abbiegen auf den geteerten Weg. Nach wenigen Metern geht es dann wieder rechts zwischen Äckern hindurch. Nun bei klarem Wetter immer mal nach rechts in die Ferne schauen. Von hier aus kann man vor allem im Winter die Schweizer Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau erblicken.

Am Ende des Wegs steht ein Sandsteinkreuz. Hier biegt man scharf links ab und hält sich dann beim nächsten Abzweig rechts. Nach wenigen Metern kommt links der Hinweis zum Lindendom.

Nun gehts weiter immer gerade aus, am Hochbehälter vorbei Richtung Alt-Nuifra.

Am Ende des Weges nach ca. 1 km sieht man schon den Ort wenn man aus dem Wald herauskommt. Hier kurz nach rechts und dann der Strasse 150m bergab folgen um dann links in den Ort in den Oberhofweg einzubiegen. Nach einer Rechts- und einer Linkskurve kommt man wieder auf die Dorfstraße und läuft weiter links bergab bis auf die Kreisstraße.

Nun nach links (oder im der Linde erst mal einkehren falls schon Hunger und Durst zu verspüren ist) und gleich hinter dem Gasthaus Linde rechts abbiegen. Nach 350m sollte man unbedingt auf den wunderschönen Friedhof mit seinen Familiengräbern werfen.
Direkt beim Friedhof gehts links ab, den Berg hinauf und dann immer dem Weg folgend geradeaus bis wir wieder in Neunuifra am Startpunkt angelangt sind.

Dauer: 2-2,5 Stunden
Höhenmeter: 193m ↑ 197 m ↓
Länge: 7,5 km
Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus + Biergarten Adler und Gasthof-Café Schwarzwaldblick sowie Gasthof Linde Alt-Nuifra
Weitere Startpunkte: Alt-Nuifra, Parkplatz zwischen Industriegebiet Haiterbach und Salzstetten bzw. Altheim, Sailehof Salzstetten

Karte und GPS-Track

Große Waldachtalrunde von Neunuifra aus

Die Waldach begleitet mit ihrem Rauschen den Weg. Gerade im Winter ohne die Blätter an den Bäumen eröffnen sich immer wieder wunderschöne Ausblicke auf das Flüsschen. Verwunschene Wälder und romantische Einblicke von oben auf die Waldach versprechen eine abwechslungsreiche Wanderung durch das Waldachtal.

Start ist am Parkplatz vom Gasthaus Adler oder am Parkplatz vom Gasthof-Café Schwarzwaldblick. Wir folgen der Ortsstraße durch den „Flecken“, am öffentlichen Bücherschrank, dem Kohlenmeiler und der alten Schnapse vorbei geradeaus. nach einer Linkskurve geht es nach rechts auf einen geteerten Feldweg. Nach ungefähr 700m biegen wir links ab. Es geht nun recht steil bergab. Im Winter kann man hier sehr schön beobachten wie die Wildschweine rechts und links den Boden aufgewühlt haben um nach essbarem zu suchen. Nach einer Linkskurve hören wir schon die Waldach rauschen. An der Kreuzung gehen wir links in Richtung Beihingen.

 

Links unten begleitet uns die Waldach und es lohnt sich immer wieder eine Blick nach unten zu werfen. Nach 1,5 km endet der Wald und wir schauen auf den kleinen Ortsteil von Bösingen: Die „Bösinger Sägemühle„. Wir müssen nun ein kleines Stück über die sehr wenig befahrene Strasse über die Brücke und auf der anderen Seite der Waldach zurück laufen. Durch die Ortschaft mit ihren hübschen Häuschen gelangen wir nach ungefähr 800m Teerstraße wieder auf den Waldweg und folgen dem grünen Schild zum Bösinger Wasserhäusle das wir nach ungefähr 1 km erreichen. Hier lohnt es sich den kleinen Abstecher und auch evtl. eine kleine Rast am Wasserhäusle zu machen das man über die Holzbrücke erreicht. Hier kann man in der Waldach planschen und am Wasser spielen.

 

Variante: An der Kreuzung zum Wasserhäusle kann man rechts hoch die 400 m zur Ruine Mandelberg hochlaufen und den Turm besteigen. Vom Turm aus hat man eine schöne Aussicht über das Waldachtal. Von hier kommt man dann wieder auf den Weg an der Waldach an der Kreuzung wo man links in den Müllerweg (gelbe Raute) abbiegt.

Wir folgen der gelben Raute Richtung Pfalzgrafenweiler 700 m an der Waldach entlang bis zur nächsten Kreuzung. Hier geht es links ab in den Müllerweg. Am Silberbrünnle ist ein schöner Zugang zur Waldach der fast wie ein kleiner Schwarzwaldstrand mit rotem Sand anmutet. Hier kann man schön planschen und im und am Wasser spielen.

Wir erreichen eine kleine „Brücke“ wo das Wasser von Pfalzgrafenweiler herunterkommt und kommen auf einen Weg in Richtung Vörbach. Dort gehen wir nach links weiter. In Vörbach mit seinen 2 Häusern biegen wir links ab auf die Asphaltierte Strasse, umrunden die Kläranlage und folgen dem Schild zum „Schwarzwaldblick“ Richtung Neunuifra.

Waldach_bei_Voerbach

Die Waldach bei der Vörbacher Mühle

Nach 400 m überqueren wir die Kreisstraße und nun geht es 400 m recht steil bergauf. Aus dem Wald heraus sehen wir schon Neunuifra und es sind nur noch ein paar Meter bis zur Einkehr.

Dauer: 1 StundE
Höhenmeter: 174m ↑ 174 m ↓
Länge: 3 km
Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus + Biergarten Adler und Gasthof-Café Schwarzwaldblick
Weitere Startpunkte: Parkplatz in Vörbach (Unter-Waldach), Parkplatz Bösinger Sägemühle

Auch gut geeignet als Fahrradtour mit und ohne Kinder (Außer der steile Anstieg am Schluss. Evtentuell mit dem Fahrrad die Tour andersrum fahren. Da ist es zwar auch steil, aber schöner zu schieben)

Karte und GPS-Track

Winterwanderung rund um Oppenau

Schöne Wanderung oberhalb von Oppenau. Im Winter mit viel Ausblick, zur Frühjahrsblüte mit blühenden Kirschbäumen, und im Herbst kann man Kastanien sammeln.

Die erste Wanderung fand ausgerechnet nicht um Pfalzgrafenweiler statt aber was solls. Wir mussten aber unbedingt unser Wohnmobil testen, da wir ein paar Probleme mit dem alten Kasten hatten. So dachten wir, es wär doch mal nett im Badischen zu wandern. Bei regnerischem Wetter blieb es die 2 Stunden zum Glück trocken. Kaum sassen wir im Auto fing es dann in Strömen an zu regnen. Den Ausblicken tat das regnerische Wetter aber nur gut den wir wurden mit tollen Wolkenformationen belohnt.

Start der Rundwanderung ist am Schwimmbadparkplatz an der Kniebisstrasse. Von hier aus sind wir der gelben Raute in Richtung Antogast gefolgt. Auf der Maisacher Strasse biegt man rechts ab. Nach 100m folgt man dann aber NICHT mehr der Raute nach links sondern laufen gerade aus Richtung Gantersgrund.

IMG_20160207_110613

Verwunschener Weg durch einen Kastanienwald

Es geht ordentlich bergauf. Nach ca. 1 km folgen wir einer scharfen Linkskurve und erreichen, mit Aussicht in das Tal, einen hoch gelegenen Bauernhof. Unterhalb des Hofes geht der Wanderweg weiter und wir durchqueren auf einem schönen Pfad einen Kastanienwald. Hier lagen noch jede Menge Kastanien auf dem Weg verstreut. Eine Wanderung zur Erntezeit im Herbst lohnt also auf jedem Fall.

Wir erreichen den Farnweg und kommen an Kirschbäumen vorbei mit toller Aussicht auf Oppenau auf einen geteerten Güterweg bergab wieder Richtung Ort. Beim Erreichen der ersten Häuser biegen wir links ab und kommen durch einen Bauernhof. Nach ca. 500m biegen wir dann rechts ab. Nach weiteren 450m verlassen wir in einer Linkskurve den Weg und biegen wieder rechts ab.

In der nächsten Rechtskurve geht es dann rechts runter an einem kleinen Ferienhaus durch ein kleines Tal wieder in Richtung Oppenau.

Oppenau

Blick auf Oppenau

Dort angekommen durchqueren wir das Städtchen. Viele Einkehrmöglichkeiten locken am Wegesrand. Über den Jägerweg und Farnweg erreichen wir die Kirche. Hinter der Kirche biegen wir nach rechts in den Kapellenweg. Es geht wieder bergauf. Vorbei an Gärten erreichen wir nach ca. 500m den Wald. 80m nach den letzten Häusern biegen wir scharf rechts ab und haben nun wieder einen schönen Blick über das Tal.

Wir erreichen zwei Häuser zwischen denen der Weg rechts wieder eine Stück bergab verläuft. Auf der rechten Seite erreichen wir eine steile Treppe über die wir runter zum Parkplatz gelangen.

Hinter dem Schwimmbad befindet sich übrigens ein Wohnmobilstellplatz mit Strom.

Dauer: 2-3 Stunden
Höhenmeter: 290m
Länge: 8 km
Einkehrmöglichkeiten: in Oppenau diverse
Karte + GPS-Track